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Closer to Europe – EMA in Bonn

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„Die neue Heimat der Europäischen Arzneimittel-Agentur soll mitten in Europa liegen. Bestens zu erreichen. In einer starken Nachbarschaft. Deutschland bewirbt sich mit der Bundesstadt Bonn im Herzen Europas und im Zentrum der Europäischen Rhein-Region.“

– Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe  

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Europa ist eine beispiellose Erfolgsgeschichte: Wie an kaum einem anderen Ort auf der Welt können Menschen hier sicher, frei und selbstbestimmt leben. Was sechs Gründungsmitglieder angestoßen haben, ist zur Union der 28 geworden. Nun aber haben sich die Briten für den Austritt entschieden – was auch weitreichende Folgen für die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) hat. Sie braucht eine neue Heimat: Bonn.

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Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) läuft wie eine fein abgestimmte Maschine: Ihre rund 890 Expertinnen und Experten empfangen jährlich rund 36.000 Fachleute und arbeiten vernetzt in mehreren Tausend Audio-, Video- und Web-Konferenzen.

Das zeigt: Die Anforderungen der Behörde an ihren neuen Standort sind hoch. Bonn kann sie erfüllen.

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Wo die Zentralen von Weltkonzernen wie Telekom oder Deutsche Post DHL Group, die Dienstsitze von Ministerien und Behörden des Bundes,  UN-Sekretariateund viele Forschungsinstitute beheimatet sind, ist die digitale Infrastruktur garantiert stark, schnell und sicher. Rund 10.000 Menschen arbeiten in der Bonner IT-Branche, was die Stadt laut einer Untersuchung der EU-Kommission zur Nummer 4 unter den deutschen und zur Nummer 12 unter den europäischen IT-Standorten macht. Eine digitale Infrastruktur, die den hohen Ansprüchen der EMA und allen gewünschten Standards entspricht, würde im vorgegebenen Zeitraum realisiert.

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In Bonn ist die Gesundheitswirtschaft die bedeutendste Branche, der größte Wachstums- und Innovationsmotor. Arbeitsplätze für Zehntausende. Entsprechend viele Global Player, spezialisierte Mittelständler, Institute der Spitzenforschung, Behörden und Verbände agieren links und rechts vom Rhein – aber doch vor allem gemeinsam. Eine Region mit Weitblick.

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Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Belgien und die Niederlande: Landesgrenzen haben für Arbeitnehmer, Waren, Dienstleistungen keinerlei Bedeutung – was grenzenlose Möglichkeiten bietet.

Innerhalb Deutschlands sind Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Hessen die führenden Chemiestandorte.

Die  Gesundheitswirtschaftist eine der bedeutendsten Branchen der Europäischen Rhein-Region, der größte Wachstums- und Innovationsmotor.

Weitere Informationen:
Service-Portal der Stadt Bonn
 Service-Portal der Bezirksregierung Köln
 Wirtschaftsstandort
 Regionalspezifische Wirtschaftsdaten Köln/Bonn
 Freizeitangebot


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Bonn boomt – das ist überall zu sehen. Vor allem auf den Straßen. Denn seit dem Umzugsbeschluss des Bundestages leben Menschen aus noch mehr Ländern in der Stadt. Allein im Bundesviertel, dem einstigen Zentrum bundesdeutscher Politik, haben sich seit 1991 mehr als 90 neue, auch internationale Unternehmen und Einrichtungen niedergelassen. Mit über 45.000 Arbeitsplätzen.

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Besser als Ashok Sridharan kann man nicht verkörpern, was  Bonnausmacht: Der Sohn einer Bonnerin und eines indischen Diplomaten steht für die Verbindung von Heimatliebe und gelebter Internationalität.

Bonn ist eine schöne Stadt, eine starke Stadt. Als Bundesstadt – und damit zweites politisches Zentrum der Bundesrepublik Deutschland und Sitz von Ministerien – ist Bonn weiterhin keine Stadt „wie jede andere“. Wir haben die Unterschriften von John F. Kennedy, Papst Johannes Paul II. und Queen Elizabeth in unserem Goldenen Buch.

Heute beehren uns Menschen aus 179 Nationen, die Bonn als Ort für ihr Leben ausgewählt haben. Sie arbeiten in renommierten Forschungsinstitutionen, bei den Vereinten Nationen oder in global agierenden Konzernen. Hunderttausende Besucherinnen und Besucher jährlich schätzen uns als sehr gut zu erreichenden und hochmodernen Tagungsort, bald werden wir die 20.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der UN-Klimakonferenz empfangen.

Und dass der Gesundheitsstandort Bonn weltweit einen hervorragenden Ruf genießt, dass das BfArM als starke nationale Zulassungsbehörde für jegliche Umzugshilfe zur Verfügung steht, haben Sie dem Magazin längst entnommen.

Bleibt mir noch, Ihnen die volle Unterstützung auch der Stadt Bonn für die Ansiedlung der EMA zu garantieren. Es wäre uns eine Freude! Eine ausgewiesene Willkommenskultur ist Teil der rheinischen Mentalität. Wir sind geübt darin, Menschen aus vielen Ländern hier wirklich ankommen zu lassen – und sorgen dafür, dass bei der EMA ganz bestimmt alles passt: von Zehntausenden Quadratmetern Bürofläche bis zur Unterbringung des Nachwuchses in einer unserer acht internationalen Kitas. Ich kann Ihnen zusichern: Eine eigene Abteilung innerhalb unserer Verwaltung wird sich nur darum kümmern.

Die EMA ist bei uns bestens aufgehoben.

Ihr
Ashok Sridharan – Oberbürgermeister von Bonn

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Detaillierte Informationen zu allen Themen finden Sie zusammengestellt im Magazin "EMA IN BONN - CLOSER TO EUROPE".

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Herausgeber der Website:

Bundesministerium für Gesundheit (BMG)

Erster Dienstsitz: Rochusstraße 1, 53123 Bonn
Zweiter Dienstsitz: Friedrichstraße 108, 10117 Berlin (Mitte)

Telefon: 030 18441-0 (bundesweiter Ortstarif)
Fax: 030 18441-4900
E-Mail: poststelle@bmg.bund(dot)de

Für weitere Informationen zur EMA-Bewerbung der Stadt Bonn wenden Sie sich bitte an: closer-to-europe@bmg.bund(dot)de

Verantwortlich und Ansprechpartnerin Presse:
Katja Angeli
E-Mail: pressestelle@bmg.bund(dot)de

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Wenn Sie Journalistin oder Journalist sind, wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Bundesministeriums für Gesundheit unter folgenden Kontaktdaten:

Pressesprecherin
Leiterin Gruppe Presse und Internet
Katja Angeli

Bundesministerium für Gesundheit (BMG)
Pressestelle
Friedrichstraße 108
10117 Berlin

Telefon
: 030-18441-2442 oder -2225 (bundesweiter Ortstarif)
E-Mail: pressestelle@bmg.bund.de

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Die Bundesrepublik Deutschland bewirbt sich unter dem Motto „Closer to Europe“ bei der Europäischen Union (EU) mit der Bundesstadt Bonn, gelegen in der Europäischen Rhein-Region, um den Sitz der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA).

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe:
„Die Europäische Arzneimittelagentur hat sich innerhalb der EU zu einem Wächter über die Arzneimittelsicherheit und damit auch die Patientensicherheit entwickelt. Sie muss in der Lage sein, trotz des notwendigen Umzugs, ihre wichtige Arbeit zum Wohl und Schutz der Bürgerinnen und Bürger in der EU lückenlos fortzusetzen. Beim Arzneimittel-Zulassungsverfahren ist die EMA auf die enge Zusammenarbeit mit den nationalen Zulassungsbehörden angewiesen. Mit dem international geschätzten Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte in Bonn, dem Paul-Ehrlich-Institut in Langen bei Frankfurt am Main und dem Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen in Köln stehen der EMA in Deutschland geballtes Fachwissen und starke nationale Partner in unmittelbarer Nähe zur Seite. Das wissenschaftlich und wirtschaftlich bestens aufgestellte Umfeld macht Bonn zu einem starken Standort für die Europäische Arzneimittelagentur.“

Armin Laschet, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen:
„Bonn wäre ein großer Gewinn für die EMA und die EMA ein großer Gewinn für Bonn. Die Bundesstadt bietet aufgrund ihrer zentralen Lage in Europa und ihrer hervorragenden Rahmenbedingungen den idealen Standort für die Europäische Arzneimittelagentur wie auch für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen unterstützt nachdrücklich die Bewerbung Bonns als neuen Sitz der EMA.“

Ashok Sridharan, Oberbürgermeister der Stadt Bonn:
„Wir haben sehr starke Argumente für die Ansiedlung der EMA in der Bundesstadt Bonn. Schließlich genießt Bonn als Gesundheitsstandort weltweit einen hervorragenden Ruf und hat als deutsche Stadt der Vereinten Nationen die internationale Infrastruktur, die die EMA benötigt. Wir stehen bereit, jedwede Unterstützung zu leisten, um die EMA nach Bonn zu holen.“

Als starker Gesundheits- und Pharmastandort mitten in der Europäischen Rhein-Region und im Herzen Europas erfüllt Bonn alle nötigen Voraussetzungen, damit die EMA ihre Arbeit erfolgreich und ohne Unterbrechung fortsetzen kann.  

Gute Verkehrsanbindungen per Flugzeug, Bahn und Auto in die europäischen Nachbarländer und eine weltweite Anbindung ermöglichen eine schnelle Erreichbarkeit des Standortes und größtmögliche Flexibilität für die Mitarbeiter. International tätige Konzerne sowie die Büros 20 verschiedener Organisationen der Vereinten Nationen nutzen Bonn bereits als starken zentralen Standort in der Mitte Europas.  

Kurze Wege innerhalb der Stadt, ein gut aufgestellter Arbeitsmarkt, im europäischen Vergleich preisgünstiger Wohnraum, internationale Schulen und Kinderbetreuung, vielfältige Naherholungsmöglichkeiten sowie kulturelle Angebote bieten beste Voraussetzungen für die Mitarbeiter der EMA und ihre Familien.  

Begleitend zur offiziellen Bewerbung unter dem Motto „Closer to Europe“ zeigen die Internetseite closer-to-europe.eu und das Bewerbungsmagazin, warum Bonn innerhalb Europas ein hervorragender Standort für die EMA ist.  

Mit der Entscheidung Großbritanniens für einen Austritt aus der EU muss ein neuer Standort für die EMA mit ihrem derzeitigen Sitz in London gefunden werden. Die offizielle Bewerbungsfrist endet am 31. Juli 2017. Die Entscheidung über den künftigen EMA-Standort durch den Europäischen Rat wird im November erwartet.

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1. Bonn liegt im Zentrum Europas und ist gut erreichbar.
Bonn liegt im Schnittpunkt der drei Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Hessen und in der Grenzregion zu Belgien, Frankreich, Luxemburg und den Niederlanden. Drei internationale Flughäfen befinden sich in unmittelbarer Nähe: Köln/Bonn, Düsseldorf und Frankfurt am Main. Wichtige europäische und internationale Ziele sind problemlos und schnell mit dem Flugzeug, Zug oder Auto erreichbar.


2. Die Europäische Rhein-Region ist ein bedeutender Gesundheitsstandort.
Bonn ist Standort des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), der größten und bedeutendsten Zulassungsbehörde für Arzneimittel in Europa. Auch das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in Köln befindet sich in unmittelbarer Nähe. Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) befindet sich in Langen bei Frankfurt. Zahlreiche pharmazeutische Unternehmen sind ebenfalls in der Europäischen Rhein-Region vertreten.  

3. Bonn ist ein bedeutender Wissenschafts- und Medizinstandort.
Zu den wichtigsten Einrichtungen gehört die Universität Bonn mit dem Universitätsklinikum Bonn, dem Pharma Zentrum Bonn und dem Institut für Patientensicherheit. Insgesamt 14 Einrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft, 12 Max-Planck-Institute und 10 Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft forschen und entwickeln im außeruniversitären Gesundheits- und Life Science-Bereich im Land Nordrhein-Westfalen.
 

4. Bonn ist eine internationale Stadt.
Bonn ist UNO-Stadt – 20 verschiedene Organisationen der Vereinten Nationen mit rund 1000 Beschäftigten nutzen Bonn bereits als starken zentralen Standort in Europa. International tätige Konzerne, wie die Deutsche Post DHL Group und die Deutsche Telekom AG, haben ihren Sitz in Bonn. Internationale Kindergärten und Schulen tragen zum weltoffenen Flair der Stadt bei.
 

5. Bonn bietet eine hohe Lebensqualität.
Kurze Wege innerhalb der Stadt, ein gut aufgestellter Arbeitsmarkt, im europäischen Vergleich preisgünstiger Wohnraum, gute Bildungs- und Betreuungseinrichtungen, eine hervorragende Gesundheitsversorgung sowie vielfältige Naherholungsmöglichkeiten und eine reizvolle Natur- und Kulturlandschaft bieten beste Lebens- und Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der EMA und ihre Familien.

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Bonn hat große Erfahrung damit, internationale Belegschaften bei ihren ersten Schritten am Rhein zu begleiten und stellt ein maßgeschneidertes Team des Willkommensservice für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der EMA und ihre Familien bereit.



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Nach London kann es nur abwärts gehen? Was die Lebenshaltungskosten angeht, trifft das in Bonn ganz sicher zu. Vor allem Wohnen ist im internationalen und auch nationalen Vergleich günstig.


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Gemessen an der Kriminalstatistik ist Bonn eine der sichersten Städte Deutschlands und verbindet dieses sichere Lebensumfeld mit medizinischer Versorgung auf höchstem Niveau.


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Bonn und die Region garantieren ein internationales, weltoffenes und tolerantes Umfeld für die EMA und ihre multinationale Belegschaft. Die starke und hilfsbereite Expat-Community bringt mit  "Bonn Expat"z. B. viele Male im Jahr das internationale Bonn bei Veranstaltungen zusammen.






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Bonn ist die globale Hauptstadt der Nachhaltigkeit, seit hier die blau-weiße Flagge der Vereinten Nationen, vom
großen
  UN-Klimasekretariatbis zum kleinen  UNEP/EUROBATS, weht. Als Kompetenzzentrum für Umwelt und Entwicklung mit Weltbedeutung ist Bonn im November Gastgeber der Weltklimakonferenz.





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Ob kulinarisch, modisch oder kulturell – in  Bonn ist alles zu haben. Das Beethoven-Orchester gehört zu den bedeutendsten Orchestern Deutschlands und die Häuser der  Museumsmeileziehen jährlich ein Millionenpublikum an.

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Gegenüber vom ehemaligen Kanzleramt bietet Bonn eine Top-Lage im begehrten Bundesviertel: in direkter Nachbarschaft zu den Vereinten Nationen, dem hochmodernen World Conference Center Bonn und der Museumsmeile – und bestens zu erreichen, in nur fünf Stadtbahn- oder Bus-Minuten vom Hauptbahnhof. Die Adresse für die mögliche künftige Heimat der EMA: Bundeskanzlerplatz 2–10.

Auf dem großzügigen Grundstück Friedrich-Ebert-Allee 144 können bald bis zu 110.000 m² Bürofläche entstehen. Der potenzielle Neubau für die EMA hat 17 Stockwerke – der Höhepunkt in einem ansonsten sechsstöckigen Gebäudekomplex. In puncto Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit, aber auch hinsichtlich der Informations- und Medientechnik erfüllt das Gebäude höchste Standards.

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Als eine der bedeutendsten Zulassungsbehörden in der EU unterstützt das  Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinproduktein Bonn die EMA bereits heute aktiv in allen wesentlichen Bereichen der Arzneimittelzulassung und -sicherheit.

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Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in Bonn ist eine der führenden Zulassungsbehörden Europas. Im Interview erzählt BfArM-Präsident Prof. Dr. Karl Broich, warum die EMA am Rhein erfolgreich weiterarbeiten kann.

Herr Professor Broich, wie arbeiten das BfArM und die EMA zusammen?

Das BfArM als eine der bedeutendsten Zulassungs-behörden in der EU unterstützt die EMA bereits heute aktiv in allen wesentlichen Bereichen der Arzneimittelzulassung und -sicherheit. Zusammen mit dem für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel zuständigen Paul-Ehrlich-Institut (PEI) bringen wir unsere Expertise mit mehr als 480 Expertinnen und Experten in rund 130 wissenschaftlichen Gremien der EMA ein. Damit leisten wir einen wesentlichen Beitrag für die Versorgung der Patientinnen und Patienten in Europa mit sicheren und wirksamen Arzneimitteln.

Wie ist die Rollenverteilung zwischen Ihnen genau?

Während die EMA die administrative Koordination der Zulassungsverfahren übernimmt, liegt die wissenschaftliche Arbeit in den Händen der Expertinnen und Experten aus den Mitgliedstaaten. Das BfArM nimmt dabei in nahezu allen europäischen Verfahren eine Spitzenstellung ein, etwa bei der federführenden Bearbeitung von Zulassungsverfahren und Risikobewertungsverfahren, bei Prüfkonzepten für Kinderarzneimittel, bei Verfahren zu seltenen Erkrankungen oder auch bei der Beratung von universitären Einrichtungen und Start-Ups, wenn es um neue, vielversprechende Arzneimittelentwicklungen geht.

Mit Blick auf die Zulassungsverfahren war das BfArM auch 2016 wieder eine der meistgewählten Behörden und hat damit seine Position in Europa gefestigt. Wir waren an 438 Verfahren als sogenannter „Concerned Member State“ beteiligt, eine Spitzenposition in Europa. In 233 Verfahren waren wir als „Reference Member State“ verfahrensführend. In dieser Funktion haben wir fast die Hälfte der Verfahren der gegenseitigen Anerkennung bearbeitet, also Zulassungen von Arzneimitteln in mehreren Mitgliedstaaten. Zudem war das BfArM für ein Drittel der Verfahren für die dezentrale Zulassung von Arzneimitteln im gesamten europäischen Wirtschaftsraum federführend verantwortlich. Für unsere Mitarbeitenden ist die enge und erfolgreiche Zusammenarbeit mit den europäischen Kolleginnen und Kollegen bereits heute selbstverständlich.

Wie kann der EMA-Standort Bonn die Arzneimittelversorgung in ganz Europa stärken?

Hinzu kommt: Der Umzug der EMA wird erhebliche Folgen für ihren Personalbestand haben. Viele wichtige Expertinnen und Experten werden die EMA wohl leider verlassen. Im Interesse der Patientinnen und Patienten in Europa darf das aber keinesfalls dazu führen, dass neue Arzneimittel weniger schnell verfügbar werden oder Risiken von bereits zugelassenen Arzneimitteln weniger engagiert angegangen werden. Die EMA ist daher ganz wesentlich auf die enge Kooperation und den intensiven Austausch mit einer großen nationalen Zulassungs-behörde angewiesen, wie dies bisher zwischen EMA und der britischen Zulassungsbehörde der Fall war. Ein neuer Standort muss deshalb die unmittelbare Nähe zu einer solchen Behörde bieten, die vor Ort mit ausgewiesener Expertise unterstützen kann.

Das BfArM kann der EMA gemeinsam mit dem schnell erreichbaren PEI diese kompetente Unterstützung zur Verfügung stellen und bietet damit optimale Voraussetzungen für ihre Neuansiedlung in Bonn.

Gibt es durch eine solche Nachbarschaft auch langfristig Vorteile?

Enorme. Die Innovationsbüros von EMA, BfArM und PEI könnten die Entwicklung neuer innovativer Arzneimittel bereits in einer frühen Phase optimal flankieren. Insbesondere den neuen Programmen „Adaptive Pathways“ und „PRIME“, die auf eine schnellere Verfügbarkeit neuer Therapieoptionen abzielen, könnte die Nähe der EMA zu einer besonders leistungsfähigen nationalen Behörde weiteren Schub verleihen. Und auch bei dringenden Sicherheitsfragen könnten wirkungsvolle Sicherheitsmaßnahmen durch die direkte Verfügbarkeit deutscher Expertinnen und Experten bei der EMA mit einem Höchstmaß an Effizienz auf den Weg gebracht werden. Das BfArM ist darüber hinaus auch im Rat für internationale Organisationen der medizinischen Wissenschaft aktiv. Dieser befindet sich unter dem Dach der WHO und damit der UN. Bonn bietet daher auch als UN-Stadt den klaren Vorteil der räumlichen Nähe. Insofern sprechen aus Sicht aller Anspruchsgruppen entscheidende Faktoren eindeutig für Bonn als neuen EMA-Standort. Bonn bietet der EMA mit kurzen Wegen und exzellentem Support ein optimales Umfeld aus regulatorischer und wissenschaftlicher Expertise. Beste Bedingungen also, um in Europa entschlossen für neue Therapieoptionen und mehr Arzneimittelsicherheit einzutreten.

Wie genau kann das BfArM beim Umzug unterstützen?

Im Sinne der Arzneimittelversorgung und der Patientensicherheit muss es in der Umzugsphase oberstes Ziel sein, die durchgehende Arbeitsfähigkeit der EMA auf einem gleichbleibend hohen Niveau sicherzustellen. Das BfArM selbst hat durch seinen Standortwechsel von Berlin nach Bonn bereits umfangreiche Erfahrungen mit dem reibungslosen Umzug einer großen Behörde gemacht. Personelle und logistische Herausforderungen müssen gemeistert, die Informationstechnologie muss durchgängig leistungsfähig gehalten werden. Diese Erfahrung kann das BfArM beim Umzug der EMA einbringen und wertvolle Unterstützung leisten. Absehbare Belastungen für die europäische Arzneimittel-Regulierung durch Umzug und Brexit könnten also in Bonn mit unserer hohen personellen Expertise bestmöglich aufgefangen werden.

Das BfArM hat der EMA-Leitung bereits konkrete Unterstützung beim Wegfall der britischen Zulassungsbehörde zugesagt und wird verstärkt Verfahren übernehmen. Wichtige Entwicklungen, wie die neuen Regelungen zu klinischen Prüfungen und die damit verbundenen Aufgaben, wie der Aufbau von EU-Datenbanken, werden schon jetzt intensiv gemeinsam von EMA und BfArM vorangetrieben. Ich selbst setze mich als Vorsitzender des EU Telematics Management Boards mit unseren Expertinnen und Experten dafür ein, dass wir die Arzneimittelzulassung auch durch innovative IT-Lösungen stärken. Dieses enorme Potenzial der bereits heute engen Kooperation kann Europa bei einem Wechsel der EMA nach Bonn noch stärker nutzen.

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Deutschlands zweite nationale Zulassungsbehörde, das auf Impfstoffe und Biomedizin spezialisierte  Paul-Ehrlich-Institut(PEI), steht ebenfalls bereit, damit innovative Arzneimittel Europas Patientinnen und Patienten auch nach dem Brexit schnell erreichen.

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Impfstoffe gegen Ebola, Malaria und Denguefieber, Rekord bei den eingeworbenen Drittmitteln, umprogrammierte körpereigene CAR-T-Zellen, die Tumorzellen abtöten – die Liste der Errungenschaften, die PEI-Präsident Prof. Klaus Cichutek in seinem Jahresbericht präsentieren kann, ist lang. 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen hinter den Erfolgsfakten und -zahlen.

Anfangs – 1896 – arbeiteten Institutsgründer Paul Ehrlich und eine Handvoll Mitstreiter beengt in den Räumen einer ehemaligen Bäckerei in Steglitz bei Berlin. Heute logiert das international renommierte Bundesinstitut in Langen bei Frankfurt, nur eineinhalb Stunden von Bonn entfernt. Es erforscht und bewertet Impfstoffe wie biomedizinische Arzneimittel und lässt diese zu. In der europaweiten Regulation dieser Arzneimittel hat es eine führende Rolle: PEI-Expertinnen und -Experten übernehmen in den Ausschüssen der EMA in ihren Spezialgebieten, nicht zuletzt wegen ihrer aktiven Forschertätigkeit, eine Schlüsselrolle. Mit seinem erfolgreichen europäischen Engagement – unter anderem in CHMP und PRAC, den wichtigsten Bewertungsgremien für Human-Arzneimittel – arbeitet das PEI intensiv daran mit, die Anzahl neu zugelassener wirksamer, sicherer und innovativer Arzneimittel stetig zu steigern. Die Genehmigung klinischer Prüfungen, die staatliche Chargenprüfung, eine vielfältige Beratertätigkeit und die sogenannte Pharmakovigilanz – die systematische Überwachung der Sicherheit eines Arzneimittels – gehören ebenfalls zu seinen vielfältigen Aufgaben. Mit der Ernennung des PEI zum offiziellen Kooperationszentrum der Weltgesundheitsorganisation WHO für Impfstoffe, Blutprodukte und In-vitro-Diagnostika findet diese Expertise auch über Europa hinaus Anerkennung.

Ein Umzug nach Bonn führt die EMA also gleich in die Nähe von zwei so bedeutenden wie leistungsstarken Partnern mit hohem internationalem Renommee: PEI und BfArM.

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Bonn liegt in unmittelbarer Nähe von gleich drei internationalen Flughäfen:  Köln/Bonn, Düsseldorf und Frankfurt am Main, der zentralen Flugdrehscheibe Deutschlands, einem mit über 60 Millionen Passagieren pro Jahr weltgrößten Flughäfen.

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Bonn hat direkten Anschluss an das europäische Hochgeschwindigkeitsnetz und liegt an einem der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte Europas. Im nahen  Kölner Hauptbahnhofstarten täglich 1.300 – auch intereuropäische – Verbindungen.

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Bonn ist über eine Vielzahl von Bundesautobahnen und somit auch per Auto, beispielsweise aus Belgien, Frankreich, Luxemburg und den Niederlanden, gut zu erreichen. Von Brüssel in zweieinhalb Stunden.

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In Bonn und Region können sie aus einer großen Anzahl attraktiver  Arbeitsmöglichkeitenwählen. Internationale Fachkräfte werden hier immer gebraucht.

Auch hier kommen die Stärken der Europäischen Rhein-Region zum Tragen: Belgien, Frankreich, Luxemburg und die Niederlande bieten Möglichkeiten, aber vor allem mit Köln und Düsseldorf liegen zwei äußerst interessante Arbeitsmärkte mit vielfältigem Angebot in Pendlernähe.

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Bonn ist eine der familienfreundlichsten Städte in Deutschland und bietet ein starkes internationales Bildungssystem.

Any new face from any old place will find a welcome here In der Bonn International School wird Internationalität ganz großgeschrieben.

Weitere Informationen:
 Kinderuni
 Moskito
 Känguru Online

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